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Kritisches Denken weiterhin nötig
Shae Omonijos brillantes Substack.
Source: Shae Omonijo on Substack
Quelle: Shae Omonijo auf Substack
Ich möchte Shae Omonijos Substack hervorheben, weil er genau dort sitzt, wo viele Gespräche über KI sein sollten, es aber oft nicht sind.
Das ist kein Newsletter über Tools, Prompts oder Produktivitätstricks. Es geht ums Denken: wie wir schlussfolgern, wie wir erzählen, wie wir Sinn herstellen. Gerade in einem Moment, in dem es immer verlockender wird, genau diese Teile auszulagern.
Was ich daran schätze, ist der Ton: ruhig, präzise und still rigoros. Keine Panik, kein Hype, kein Performance-Gestus. Nur sorgfältige Aufmerksamkeit dafür, wie KI auf Urteilskraft, Interpretation und Verantwortung trifft.
Gerade deshalb ist das für kreative Arbeit so relevant.
Kreativität hängt nicht nur davon ab, Material zu erzeugen. Sie hängt davon ab, zu wissen, was man damit macht. Davon, Annahmen zu bemerken. Davon, Abkürzungen zu widerstehen, wenn sie Bedeutung glätten statt zu klären.
Dieser Substack erinnert daran, dass kritisches Denken auch in KI-durchdrungenen Workflows nicht optional ist. Es ist der Teil, der allem anderen seine Form gibt.
Darauf werde ich zurückkommen.