Project

The Veil

Ein partizipatives narratives Forschungsprojekt, das die Zukunft aus der Gegenwart ausgräbt.

The Veil

The Veil ist ein selbstinitiiertes partizipatives narratives Forschungsprojekt, das die Zukunft aus der Gegenwart ausgräbt. Es wird zugleich als Portfolio-Stück, als interaktives narratives Spiel in Entwicklung und als System gebaut, mit dem sich narrative Welten nicht nur lesen, sondern bearbeiten lassen.

Das Konzept reicht über eine einzelne Geschichte hinaus. Fans sollen bestehende Universen über das System remixen, umschreiben und erforschen können. Autorinnen und Autoren sollen es gegen das eigene Werk einsetzen können, um Tonlagen zu prüfen, neue Blickwinkel zu öffnen und direktere Formen der Zusammenarbeit mit dem Publikum aufzubauen.

Was gebaut wurde

Zum Projekt gehören bereits die Site, die Archivlogik, die mehrsprachige Struktur, Artefaktseiten, die Prompt-Pipeline und die Inference Engine. Alle Kerntexte und das Grundkonzept stammen von mir. KI half beim Bau der Site, unterstützt die Übersetzung und betreibt die Inference Engine, aber die narrative Autorschaft bleibt menschlich.

Wo die Schwierigkeit liegt

Die Inference Engine ist die entscheidende Systemschicht und zugleich das größte offene Problem. Sie funktioniert, aber die Ergebnisse brauchen noch Feintuning. Die eigentliche Herausforderung besteht nicht darin, Text aus einem Modell zu bekommen, sondern ihn im Kanon zu halten, Drift zu verhindern und das System meinem Ton näherzubringen, ohne die Fremdheit zu glätten, die diese Welt interessant macht.

Warum es relevant ist

Die Neuheit ist zugleich konzeptionell und strukturell. The Veil ist nicht bloß eine Story-Site mit etwas KI daran. Es ist ein nüchterner Prototyp für eine neue Schnittstelle zwischen narrativen Welten, Autorinnen und Autoren und Teilnehmenden: teils Portfolio-Stück, teils Forschungssystem, teils zukünftiges Produkt.