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Zwischen Design, Systemen und praktischer KI
Ich arbeite seit rund 30 Jahren in Design und Medien, mit frühen Agenturphasen und dazwischen ungefähr 15 Jahren freier Praxis.
Meine Arbeit sammelt sich meist in jener nützlichen Mitte, in der Systeme funktionieren, bewusst gestaltet wirken und trotzdem für echte Menschen verständlich bleiben müssen. Über die Jahre bedeutete das Systemdesign, UI- und UX-Design, Webarbeit, Branding, Editorial Design, Packaging und gelegentlich Projekte, die sich nicht in einer einzigen Kategorie halten wollten und genau dadurch besser wurden.
Begonnen habe ich bei Pixelpark, danach ging es über kleinere Agenturen wie Plastic Reality, K&D und BrothersBit immer wieder zurück in die unabhängige Praxis. Ein großer Teil dieser Arbeit war für Einzelpersonen und kleinere Organisationen, die klare digitale und gedruckte Kommunikation brauchten. Später gehörten viele Startups in der Gründungsphase zu meinen wichtigsten Kunden. Für sie habe ich Assets, Mock-ups, Prototypen, Kampagnen, Identitäten und Produktwelten gebaut, die Ideen sichtbar genug machten, um sie zu testen, zu pitchen und wachsen zu lassen.
Ich habe etliche Technologien mit großem Selbstbewusstsein auftreten sehen, die Diskussion neu sortieren sehen und manche davon später auch wieder mit deutlich weniger Zeremonie verschwinden sehen: VHS, CD-ROM, Modems, DSL und nun KI. Dieser Kreislauf fasziniert mich, oft betrachte ich ihn skeptisch, und trotzdem bin ich ehrlich gern mitten darin. Er hält wach.
Darum gehören die beiden Bereiche auch zusammen. Code:Emotion Design trägt die Designpraxis. Human in the Middle trägt Beratung, Training und Prototyping für praktische KI-Adoption. Die Brücke dazwischen ist kein Branding-Theater. Es ist dieselbe Aufmerksamkeit für Struktur, Reibung, Vertrauen, Urteilskraft und dafür, wie Menschen durch einen Arbeitstag kommen, ohne den Faden zu verlieren.
Ich arbeite allein oder in einem kleinen Team, je nach Projekt. Ich prototypisiere und baue mit KI-gestütztem Coding, getragen von vielen Jahren enger Zusammenarbeit mit Entwickler:innen und einem lebenslangen Interesse an Code, Systemen und Servern. Ich tue nicht so, als wäre ich heimlich Full-Stack-Engineer. Ich weiß aber genug, um nützliche Dinge zu bauen, bessere Fragen zu stellen und ein System ehrlich zu halten.
Wenn du die längere Version dieser Perspektive lesen willst, findest du im Blog Texte über Technik, Arbeit, Urteilskraft und den Alltag mit KI.